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  • 5. HFA (Haushalts- und Finanzausschuss ) 24. September 2026

    Die Tagesordnung der HFA war diesmal dünn, da in der öffentlichen Sitzung nur über vier Tagesordnungspunkte abgestimmt werden musste:

    TOP 4. „Karren weg muss offenbleiben“

    Die Anwohner beantragen, den „Karrenweg“ offen zu halten. Da diese Straße nicht im Besitz der Stadt ist, können wir nichts tun, außer zu hoffen, dass die Eigentümer sie offenhalten und lediglich einige Pfosten aufstellen, um den Missbrauch durch Mopeds, E-Scooter usw. zu unterbinden.

    Es wurde einstimmig beschlossen, dem Wunsch der Petition nicht nachzukommen. Dies hat verschiedene Gründe vor allem aber, dass die Straße nicht in öffentlicher Hand ist.

    TOP 5. „Satzung der Gemeinde Wachtendonk Wahlsichtwerbung“

    Es wurde heftig darüber diskutiert, ob dies tatsächlich ein gerechtes System sei oder nicht. Zudem traten die Komplikationen im Zusammenhang mit Kommunal- und Bundeswahlen zutage und machten die Angelegenheit insbesondere für kleine oder rein lokale Parteien wie die WWG oder die WBV noch komplexer.

    Letztendlich endete die Abstimmung mit 6:6 Stimmen, was bedeutet, dass der Antrag angenommen wurde und nun in der nächsten Ratssitzung endgültig bestätigt oder abgelehnt wird.

    TOP 6. „Neu Fassung Richtlinien über die Gewährung von Geld- und/oder Sachgeschenken…“

    Es wurde darüber diskutiert, diese Regelung vollständig aufzuheben, da dies als Mikromanagement und zusätzlicher Verwaltungsaufwand angesehen werden könnte; dieser Vorschlag wurde jedoch von einer Mehrheit abgelehnt, da man der Ansicht war, dass Obergrenzen eine gute Idee seien, um möglichen Missbrauch zu verhindern.

    Die neuen Regelungen wurden mehrheitlich daraufhin angenommen und zur Ratifizierung an die nächste Ratssitzung weitergeleitet.

    TOP 7. „Änderung / Ergänzung der Vereinsförderrichtlinie“

    In den Bestimmungen muss ein Satz geändert werden, um zu verhindern, dass Fördervereine Geld verlangen, obwohl sie eigentlich selbst Spenden erhalten sollten.

    Es wurde einstimmig beschlossen und zur Ratifizierung an die nächste Ratssitzung weitergeleitet.

     

     

    TOP 8. „Bericht zu finanziellen Entwicklung/Controlling Bericht“

    In dieser Präsentation ging es um die aktuelle finanzielle Lage und die zukünftige Entwicklung von Wachtendonk. Kurz gesagt: Es sieht nicht besonders gut aus. Derzeit weist Wachtendonk ein Haushaltsdefizit von fast 3.000.000 Euro auf. Das ist in diesem Jahr noch zu verkraften, doch der Einbruch bei den Steuereinnahmen von Unternehmen ist deutlich spürbar und wird sich langfristig negativ auf unseren Haushalt in diesem und den kommenden Jahren auswirken.

    Zum Beispiel 1,2 Million Euro weniger Gewerbesteuer als geplant.

    TOP 8. War für nur zum Kenntnis.

     

     

  • Politischer Rückblick: Sitzung der PLAV am Donnerstagabend 17.09.2026

    Bebauungsplan Wachtendonk – Änderung der Folgenutzung im Bereich Ölmühle

    Für das Gelände der Ölmühle wurde eine Beteiligung des AAV im Zusammenhang mit der Altlastenbearbeitung bzw. Flächenaufbereitung angestoßen. Parallel soll die Bauleitplanung mit der Änderung des Flächennutzungsplans vorbereitet werden.

    Das Gebiet soll perspektivisch in ein Gewerbegebiet, ein neu vorgesehenes Mischgebiet entlang der Kempener Straße sowie eine verbleibende private Grünfläche gegliedert werden.

    Dem weiteren Vorgehen wurde einstimmig zugestimmt.

    Entwässerungssituation am Veranstaltungsgelände der Burgruine

    Die CDU beantragte eine zeitnahe Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Entwässerung des Veranstaltungsgeländes. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf ca. 4.000 €.

    Sebastian Kösters, Leiter des Bauhofs, bestätigte, dass die notwendigen Maßnahmen zeitnah umgesetzt werden sollen. Nach Möglichkeit soll die Umsetzung noch im Herbst über einen externen Dienstleister erfolgen. Eine verbindliche Umsetzung in diesem Zeitraum wurde jedoch noch nicht bestätigt.

    Vorgesehen sind neue Regenwasserabläufe sowie eine fachgerechte Profilierung bzw. Planierung des Geländes. Bei akutem Bedarf soll zusätzlich vorübergehend die Aufbringung von Hackschnitzeln zur Verbesserung der Begehbarkeit erfolgen. Diese sollen anschließend wieder entfernt werden.

    Die vorgesehenen Maßnahmen wurden von den Ausschussmitgliedern begrüßt. Weitergehende Überlegungen, beispielsweise die Herstellung eines Dielenbodens, wurden insbesondere aufgrund der zusätzlichen Kosten und möglicher Anforderungen des Denkmalschutzes nicht weiterverfolgt.

    Sachstand zu laufenden Bauleitverfahren

    Am Pulverturm:
    Die Bürgerbefragung hat stattgefunden. Ein Erschließungsvertrag ist nach aktuellem Planungsstand für August 2027 vorgesehen.

    Achter de Stadt:
    Auch hier ist ein Erschließungsvertrag für August 2027 vorgesehen. Die artenschutzrechtlichen Belange befinden sich derzeit noch in Prüfung.

    In der Dell:
    Das Bebauungskonzept wurde abgestimmt. Die öffentliche Informations- bzw. Beteiligungsveranstaltung befindet sich derzeit in Vorbereitung.

    Bürgerhalle / Feuerwehr Bröhlstraße:
    Für die geplante Bürgerhalle und die Erweiterung des Feuerwehrstandortes in Wankum wird das Bauleitplanverfahren weitergeführt. Die Gemeinde verfolgt hierzu parallel die erforderliche Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung des Bebauungsplans. Die Planung sieht unter anderem Gemeinbedarfsflächen für die Feuerwehr und für kulturelle Zwecke vor.

    Im Rahmen der artenschutzrechtlichen Prüfung wird vorsorglich eine Worst-Case-Betrachtung vorgenommen. Dabei werden insbesondere mögliche Vorkommen geschützter Vogel- und Fledermausarten berücksichtigt. Soweit erforderlich, sollen frühzeitig geeignete Maßnahmen zur Vermeidung artenschutzrechtlicher Konflikte vorbereitet bzw. umgesetzt werden.

    Für das weitere Verfahren werden derzeit folgende Zeitpunkte angestrebt: Fertigstellung bzw. Konkretisierung des Bebauungskonzeptes bis Ende März 2027, weitere Bearbeitung der Flächennutzungsplanänderung im Jahr 2028 sowie ein angestrebter Satzungsbeschluss im März 2028. Die Termine stehen unter dem Vorbehalt

     

    Tempo 30 Auf dem Bock?

    Eine Gruppe Anwohner der Strasse „Auf dem Bock“ haben eine Anfrage gestellt an Straßen.NRW für Tempo 30 auf dem gesamten Abschnitt Auf dem Bock (beginnent von Slümerstrasse bis hin zum Ende von die Asylanten Chalets)… es ist tatsachlich genehmigt!

     

    A40 Desaster

    Straßen.NRW haben sich entschuldigt für die „sehr späte“ Informationspolitik über die A40 Baumaßnahmen. Diese Baustelle hat auch einen massiven Nebeneffekt auf WAWA… Alle U Wege dürfen *keine* Baumaßnahmen mehr haben… Das bedeutet wir haben echte Problem mit Wasser, Abwasser, Strom und dem Neubaugebiet In der Dell… Hooray! Über zwei und halb Jahre lang… Mindestens…Was für ein Chaos!

     

  • 7. RAT 2026 Bericht

    Zusammenfassung der 7. Ratssitzung der Gemeinde Wachtendonk vom 09.07.2026

    TOP 4 – Sachstandsbericht zur Flüchtlingssituation

    Aktuell sind 236 Flüchtlinge in der Gemeinde untergebracht. Es besteht noch Kapazität für rund 50 weitere Personen. Zudem wurde eine angemietete Unterkunft gekündigt.

    TOP 5 – Ausbau der Moorenstraße

    Die CDU-Fraktion beantragte, einen verbindlichen Ausbauzeitpunkt im Jahr 2032 festzulegen.

    Die übrigen Fraktionen lehnten den Antrag aus verschiedenen Gründen ab. Als Argumente wurden unter anderem genannt:

    • die derzeitige finanzielle Situation der Gemeinde,
    • dass eine Festlegung für das Jahr 2032 an der aktuellen Realität vorbeigehe,
    • sowie die bestehende Prioritätenliste für Straßenbaumaßnahmen, die regelmäßig überprüft und an Fördermöglichkeiten sowie aktuelle Entwicklungen angepasst werde.

    Der Antrag der CDU wurde schließlich mehrheitlich abgelehnt.

    TOP 6 – Baugebiet „In der Dell“

    Für das neue Baugebiet wurde Variante 1 des Bebauungskonzepts einstimmig beschlossen.

    TOP 7 – Erweiterung der Grundschule Wankum

    Der Tagesordnungspunkt diente lediglich der Kenntnisnahme. Dennoch entwickelte sich eine kurze Diskussion über die Beleuchtung des bestehenden Schulgebäudes.

    Mehrere Ratsmitglieder berichteten, dass dort nachts regelmäßig Licht brenne. Die Verwaltung erklärte, den Sachverhalt zu prüfen und die Ursache zu klären.

    TOP 8 – Stellvertretende Wehrleiter

    Vor der Abstimmung wurde kurz darüber diskutiert, ob einzelne Personen nicht bereits zu viele Funktionen beziehungsweise Ämter innehaben.

    Anschließend wurde der Beschluss mit zwei Enthaltung gefasst.

    TOP 9 – Jahresabschluss 2025

    Der Entwurf des Jahresabschlusses wurde einstimmig beschlossen und kann nun dem Rechnungsprüfungsausschuss (RPA) zur weiteren Prüfung vorgelegt werden. Der Abschluss umfasst mehr als 200 Seiten.

    TOP 10 – Befreiung vom Gesamtabschluss

    Dieser Tagesordnungspunkt wurde als reine Verwaltungsvereinfachung erläutert. Da die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, kann auf die Erstellung eines Gesamtabschlusses verzichtet werden. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.

    TOP 11 und 12 – Neubesetzungen

    Beide Tagesordnungspunkte standen im Zusammenhang mit dem Ausscheiden von Ratsmitglied Christian Semeru. Aufgrund seines Mandatsverzichts mussten Ausschusssitze sowie Vertretungen der Gemeinde neu besetzt werden.

    Anfragen der Ratsmitglieder

    Ein Ratsmitglied sprach die Müllsituation am Wohnmobilstellplatz an.

    Die Verwaltung berichtete, dass dort versuchsweise Mülltrennung eingeführt worden sei. Allerdings seien die Abfälle häufig falsch entsorgt worden, sodass Mitarbeitende den Müll anschließend selbst hätten nachsortieren müssen. Der zusätzliche Aufwand habe sich nicht gelohnt.

    Deshalb wird am Wohnmobilstellplatz wieder eine einzelne graue Restmülltonne aufgestellt.

     

  • 6. RAT 2026 – Bericht

     

    Die sechste Ratssitzung verlief extrem zügig! Ich habe einen persönlichen Rekord aufgestellt, denn sie endete bereits um 19:05 Uhr. Das zeigt einmal mehr, wie Einigkeit und das Fehlen von Streitpunkten den Ablauf erheblich vereinfachen können. TOP 5 stand ganz oben auf der Tagesordnung, denn es ging um den Antrag zur Cannabisplantage, der den Ausschuss vor etwa einer Woche gespalten hatte. Dies hätte wahrscheinlich zu einer lebhaften Debatte über die Vor- und Nachteile der Zulassung eines Cannabis-Clubs in Wachtendonk geführt. Der Antragsteller bat jedoch darum, den Antrag zurückzuziehen, und zwar aus „anderen Gründen“, in die wir nicht eingeweiht sind. Es kann durchaus sein, dass das Thema irgendwann in der Zukunft wieder auftaucht und sich der Gemeinderat erneut damit befassen muss.

    Die Nachrichten bezüglich der Flüchtlinge waren positiv, da die Zahlen stabil sind und der Gemeinderat einen Mietvertrag für die Bergstraße Nr. 6 gekündigt hat; eine weitere gute Nachricht ist, dass das Haus in der Straelenerstraße endlich fertiggestellt ist. Es muss nur noch eine Endreinigung bekommen und abgenommen werden, dann kann der Gemeinderat weitere Flüchtlinge einziehen lassen und einige weitere sehr teure Mietverträge kündigen.

    Der Niers-Erlebnispfad hat grünes Licht erhalten und wird ein LEADER-Projekt sein. Wachtendonk wird etwa 60.000 € finanzieren, wobei 70 % aus LEADER stammen.

    Die Sanierung der Bergstraße sieht immer besser aus, je mehr Details bekannt werden. Wir sind uns alle einig, dass ein Kreisverkehr am Ende die beste Lösung wäre, aber wir wissen nur zu gut, dass das Geld dafür einfach nicht da ist und dass der Kreis und das Land ohnehin strikt dagegen sind! Zumindest wird es eine enorme Verbesserung gegenüber dem aktuellen Zustand sein!

    Was den Burger Saal betrifft, gibt es weitere gute Nachrichten: Die Renovierung kann durch zwei separate Fonds unterstützt werden, die uns fast 430.000 € an Hilfe bringen! Das ist natürlich wirklich sehr gut.

    Das Thema der Sozialarbeit mit Jugendlichen und Kindern in Wankum und Wachtendonk wurde heiß diskutiert, da die Entscheidung eine Verlängerung des Mietvertrags um sechs Jahre ab jetzt beinhaltet. Das ist natürlich kostspielig, und so wurde beschlossen, die Verlängerung tatsächlich nur bis 2031 zu gewähren und dann erneut zu prüfen, wie die genaue Situation aussieht, insbesondere im Hinblick auf die Anzahl der teilnehmenden Kinder und wie es in zwei Jahren aussieht.

    Die beiden Anträge der SPD für einen Sozialfonds für junge Erwachsene und Kinder sowie die Abschaffung der OGS-Zahlungen wurden vom Rat nicht empfohlen und auch vom RAT abgelehnt.

    Nach einer sehr guten Präsentation in der letzten Ausschusssitzung wurde einstimmig beschlossen, der Euroregion beizutreten, da dies für uns alle in der Region nur Vorteile mit sich bringt. Die Kosten in Höhe von 5.500 € sind es absolut wert, wenn man bedenkt, was wir dafür zurückbekommen. Damit sind wir nun Teil der Euroregion Rhein-Maas-Nord!

     

    Damit war die formale Ratssitzung beendet, doch dann gab es noch fünf weitere Diskussionspunkte:

    1. Eine Frage der WWG zum aktuellen Stand des nächsten Schuljahres in Wankum und Wachtendonk. Die Antwort darauf ist für uns alle nicht so gut:

    • In Wankum 29 Kinder – das ergibt gerade einmal eine Klasse
    • In Wachtendonk 49 Kinder – das ergibt zwei Klassen

    Der Gemeinderat bat verschiedene Eltern, zu versuchen, acht Kinder zu finden, die von Wankum nach Wachtendonk wechseln könnten, wodurch es dann drei Klassen in Wachtendonk und eine kleine Klasse mit 21 Kindern in Wankum gäbe. Leider war niemand dazu bereit, sodass alles so bleibt, wie es ist. Die Chance, mehr Lehrer nach Wankum zu holen, liegt nicht in den Händen unseres Gemeinderats, und der Bezirksregion hat derzeit große Probleme, neue Lehrer zu finden.

    1. Es wurde ein Investor gefunden, der in der Straße, in der sich der neue Kindergarten in Wankum befindet, ein Mehrfamilienhaus mit einem Heilpraktiker und sieben Sozialwohnungen bauen wird. Das bedeutet, dass die Straße erst fertiggestellt wird, wenn dieses Projekt abgeschlossen ist. Das Projekt soll in 3–4 Monaten beginnen.
    2. Die Erneuerung der Fahrbahndecke und die Verbesserungsmaßnahmen an der Aerbeckerstraße werden nun aus dem Sonderfonds des Bund und nicht aus Mitteln des Landes NRW finanziert. Das bedeutet, dass wir schnell handeln müssen und nur die bereits fertiggestellten Pläne für eine Förderung in Frage kommen. Wir müssen uns damit abfinden, dass der Radweg am Ortsschild von Wankum endet und dort Piktogramme für Radfahrer auf der Straße angebracht werden. Das ist zwar nicht das perfekte Ergebnis, aber weitaus besser als das, was wir derzeit haben, und lässt Raum für zukünftige Verbesserungen.
    3. Das neue Flüchtlingshaus, das für den Löweg 22 geplant ist, wurde ausgeschrieben, und eine „Total Unternehmen“ hat den Zuschlag erhalten. Nächste Woche sollten die Planungsunterlagen fertig sein, sodass die Bauarbeiten bald beginnen können. Das bedeutet auch, dass noch mehr Mietobjekte als nicht mehr benötigt gekündigt werden, was – langfristig gesehen – eine gute Sache ist!
    4. Wie Paul im Info-Video vom Freitag gezeigt hat, können wir zwei City Terrassen sechs Wochen lang testen. Sie nehmen jeweils zwei Parkplätze ein und verfügen über Sitzgelegenheiten, einen Fahrrad-Reparaturständer und ein Fahrradparksystem. Schaut sie euch an und sagt uns, was ihr davon haltet! Gut, schlecht oder gleichgültig!

    Dann war die RAT zu Ende für alle.

     

  • Politischer Rückblick: Sitzung der PLA am Donnerstagabend 23.04.2026

    Die PLA-Sitzung am vergangenen Donnerstag bot erneut reichlich Diskussionsstoff – besonders rund um die Verkehrssituation an der Moorenstraße und den geplanten Umgang mit neuen, teils umstrittenen Gewerbeflächen.

    Verkehrssicherheit und städtische Planungen 

    Nach wie vor bleibt die Moorenstraße ein Sorgenkind im Hinblick auf die Verkehrssicherheit. Gerade für Kinder wird das hohe Risiko tagtäglich spürbar. Bürgermeister und Verwaltung präsentierten als möglichen Lösungsansatz die Einrichtung eines „Hol- und Bring-Services“ im Zuge des geplanten Neubaus an der ehemaligen Feuerwehr Kempenerstraße. Diese Idee fand in der Sitzung breite Zustimmung. Man spürte, dass hier ein pragmatischer Ansatz für ein echtes Problem gefunden wurde.

    Zudem wurde über das Sondervermögen von 500.000 Euro für die Moorenstraße abgestimmt. Der Beschluss fiel mehrheitlich positiv, allerdings mit dem einschränkenden Zusatz: „sofern möglich in 2029“. Wieder einmal also eine finanzielle Zusage mit langen Realisierungshorizonten eine Kompromissformel zwischen politischem Willen und Haushaltsrealität.

    Einstimmige Beschlüsse für Bergstraße und Niers-Erlebnispfad 

    Deutlich einfacher gestaltete sich die Diskussion über zwei weitere Projekte: Sowohl für die Bergstraße als auch für den Niers-Erlebnispfad gab es einstimmige Zustimmung. Hier zeigte sich ein erfreulicher Konsens über parteiliche Grenzen hinweg – selten genug und gerade deshalb positiv hervorzuheben.

    Streitpunkt: geplanter Cannabis-Anbaubetrieb 

    Besonders kontrovers verlief die Debatte um einen Cannabis-Anzuchtbetrieb. Erstaunlich war dabei nicht nur das Thema selbst, sondern auch die politischen Linien: Grüne, WBV und AfD sprachen sich für das Vorhaben aus; WWG enthielt sich, während die CDU aus Kinderschutzgründen, vor allem wegen der Nähe zu einem Imbiss, der von Familien besucht wird, klar dagegen stimmte.

    Allerdings stellte sich im Verlauf heraus, dass eine Entscheidung darüber ohnehin nicht möglich war: Der Betrieb fällt rechtlich unter „Gewerbe“, nicht unter Dienstleistung. Damit kann sich der Verein laut Kreisverwaltung an dem betreffenden Standort nicht ansiedeln.

    Dennoch wurde über eine mögliche Änderung des Bebauungsplans diskutiert, um das Gebiet künftig für eine solche Nutzung zu öffnen. Diese Änderung scheiterte knapp bei Stimmengleichheit. Ein Thema, das wohl auch in künftigen Sitzungen wieder auf die Tagesordnung rücken wird.

    Fazit: 

    Die PLA-Sitzung zeigte einmal mehr den Spagat zwischen kommunaler Pragmatik und politischer Prinzipientreue. Während bei Infrastruktur und Freizeitprojekten Einigkeit herrschte, offenbarte die Cannabis-Debatte die politischen Bruchlinien im Rat. Die Moorenstraße bleibt Symbol dafür, dass gute Ideen oft im Schatten langer Planungen reifen müssen.

     

  • Gemeinderat Sondersitzung – Sanierung Bürgersaal – 29.01.2026

    Die heutige Sitzung hat Wachtendonk leider erneut ein gutes Stück zurückgeworfen. Die Vertreter der NRW-Bank erläuterten die Sachlage sehr verständlich und transparent – so klar, dass eigentlich keine Fragen offenbleiben konnten. Dennoch blieb der Eindruck zurück, dass manche Erklärungen zwar gehört, aber nicht wirklich aufgenommen wurden. Das alte Sprichwort „Ich kann es Ihnen erklären, aber nicht für Sie verstehen“ schien den Abend treffend zu beschreiben.

    Unser Kämmerer bemühte sich wiederholt, die Zusammenhänge geduldig darzulegen, stieß jedoch bei großen Teilen der CDU- und WWG-Fraktionen auf wenig Resonanz. Dabei war die Sachlage eindeutig: Sowohl für die anwesenden Zuschauer war sie gut nachvollziehbar, als auch für die übrigen Beteiligten, die klar die Variante 5 favorisierten. Dennoch setzte sich die Entscheidung durch, kurzfristig rund 400.000 Euro einzusparen – obwohl absehbar ist, dass dies mittel- und langfristig deutlich höhere Kosten verursachen wird.

    Doch die Problematik reicht noch weiter: Auch die Auswirkungen auf die CO2-Emissionen sprechen eine klare Sprache und verdeutlichen, dass diese Entscheidung klimapolitisch wenig zukunftsweisend ist.

    Leider blieben auch diese Erkenntnisse weitgehend unbeachtet.

    Die Modellberechnungen der NRW-Bank identifizierten die Variante 5 eindeutig als sinnvollste Lösung.

    Aus meiner Sicht handelt es sich hierbei um eine rein politisch motivierte Kurzfristentscheidung mit einem begrenzten Zeithorizont, deren Folgen unsere Gemeinde in wenigen Jahren teuer zu stehen kommen werden. Umso bedauerlicher ist es, dass man diese Entwicklung sehenden Auges in Kauf nimmt. Es war insgesamt ein trauriger Tag für Wachtendonk.

    Der Berater der NRW-Bank tat mir dabei besonders leid – man kann nur mutmaßen, mit welchen Gedanken er die Rückfahrt nach Düsseldorf angetreten hat.

  • Kommunalwahl 2025 – Danke!

    Ein riesiges Dankeschön an alle, die uns bei der Wahl unterstützt haben: Eure Stimmen, euer Vertrauen und eure Energie bedeuten uns unglaublich viel!

    Die Wahl ist entschieden – jetzt geht die Arbeit weiter!

    Mit 4 Sitzen bleibt der WBV eine verlässliche Stimme im Rat. Gemeinsam mit Bürgermeister Paul Hoene setzen wir die Themen um, die wir im Wahlkampf versprochen haben:

    Mobilität für alle – ob zu Fuß, mit Fahrrad oder Bus

    Starke Kinder- und Jugendarbeit

    Soziales Miteinander und Unterstützung vor Ort

    Denn: Gehüpft ist noch nicht gesprungen – wir bleiben dran!

    100 % lokal. 0 % ferngesteuert.

    Wir nehmen den Auftrag an, unsere Gemeinde mit Tatkraft und Ideen weiter zu gestalten.

     

  • Kommunalwahl 2025 – unsere Kandidaten

    Der Wachtendonker Bürgerverein (WBV) geht mit einer starken und ausgewogenen Liste in die Kommunalwahl 2025. Mit neun Frauen und fünf Männern, darunter viele neue Gesichter, präsentiert sich der WBV vielfältig, engagiert und zukunftsorientiert. Besonders erfreulich ist, dass sowohl langjährige Mitglieder als auch erstmals kandidierende Bürgerinnen und Bürger zur Liste gehören – ein starkes Zeichen für gelebte Demokratie auf lokaler Ebene.

    Mit dieser Besetzung stellt sich der WBV geschlossen, parteiunabhängig und mit frischen Impulsen den kommenden Herausforderungen. Ziel ist es, Wachtendonk und Wankum gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern aktiv zu gestalten – offen, lösungsorientiert und nah am Menschen.

    Unsere Kandidaten in der Übersicht:

    Wahlbezirk 1 – Wachtendonk Mitte
    Achter de Stadt 13, Am Hoff, Am Pulverturm, An de Schanz, Bruchstraße, Burgweg, Endepoel, Feldstraße, Kirchgasse, Kirchplatz, Kirchstraße, Klosterstraße, Mühlenstraße, Mühlenwall, Neustraße, Schoelkensdyck, Wall 17, 24, 26, Weinstraße, Zum Stadtgraben


    Wahlbezirk 2 – Nördlich Ortskern Wachtendonk
    Achter de Stadt 1 – 11, Achter de Stadt 17-38, An der Michaelschule, Am Hagelkreuz, Bergstraße, Friedensplatz, Moorenstraße 1 – 5, Niersaue, Sebastianusweg, Wall 2-22


    Wahlbezirk 3 – Nordwestlich Kuhdyck
    Acignéring, Adolf-Kolping-Straße, Am Mühlenberg, Dr.-Draeck-Straße, Kuhdyck 1-28, Parkweg


    Wahlbezirk 4 – Südöstlich Kuhdyck
    Albrecht-Dürer-Straße, Auf dem Bock 1a, Auf der Weide, Backesstraße, Berliner Straße, Kantstraße, Kuhdyck 29 – 62, Schillerstraße, Schumannweg, Thomas-Mann-Straße


    Wahlbezirk 5 – Nordöstlich Kempener Straße
    Auf dem Bock 1, Auf dem Bock 2 – 30, Eichendorffstraße, Gartenstraße, Heiligenhäuschenweg, Henrichsstraße, Im Winkel, Kempener Straße 1 – 66, Lessingstraße, Loeweg, Martin-Luther-Straße, Ostring, Rosenweg


    Wahlbezirk 6 – Südöstlich Kempener Straße
    Ahornweg, Amberbaumweg 1 und 1a, An de Schleck, Asternweg, Blumenweg, Eichenallee 1-40, Eichenallee 42, 44, 46, 50, 52 54, Eschenweg, Fliederweg, Hainbuchenweg, Kanalstraße, Kastanienweg, Lindenallee, Moorenstraße 6 – 22, Nussbaumweg, Rotbuchenweg, Schlecker Weg 1-28, Seidenstraße, Ulmenweg, Weißbuchenweg


    Wahlbezirk 7 – Wachtendonk Nordost
    Auf dem Hagh, Auf der Grootendonk, Genenger Weg, Hegskesweg, Heursendyck, Holtheyde, Holtheyder Straße, Im Müldersfeld, Kooker Weg, Kootweg, Meerendonker Straße, Mülderspfad, Nieukerker Straße, Ribbrockerweg, Rüttendorfer Weg 1 – 11, Slümer Straße, Tömpbroichweg


    Wahlbezirk 8 – Wachtendonk Südost
    Alter Gelinterweg, Am Gelinter, Am Roerfeld, Batzensteg, Bylenweg, Dixkensweg, Gelinterdeich, Gelinterstraße, Heyweg, Hundertmorgenweg, Kempener Straße 100 und 110, Laerheider Weg 26 – 29, Meuskensdyck, Neersdommer Weg, Rüttendorfer Weg 13, Schabrockerweg, Schlick, Schopsweg


    Wahlbezirk 9 – Südlich Ortskern Wachtendonk
    Amberbaumweg 2 – 5, An der Nette, Eichenallee 41, 43, 45, 47, 56, 58, 60, 62, 64, Erlenweg, Fliethweg, Haselweg, Kempener Straße 72, Laerheider Weg 2 – 25, Orgelsgarten, Pellmannssteg, Rotdornweg, Schlecker Deich, Schlecker Weg 38 – 41, Wankumer Straße, Weißdornweg


    Wahlbezirk 10 – Wankum Mitte
    Am Dorfbach, Auf dem Kuckuck, Bienenkamp, Gebrüder-Funcken-Straße, Koverpfad, Kuckesweg, Landfriedensstraße, Lehmpeschken, Marienstraße, Martinsplatz, Ostkamp, Rathausstraße, Rochusweg


    Wahlbezirk 11 – Wankum Südost
    Aerbecker Straße, Alter Harzbecker Weg, Alter Hinsbecker Weg, Bammelenweg, Bistenweg, Grefrather Landstraße, Grefrather Straße 43, 43A, 45, 47, 49, 49A, 51, 53, 55, 55A, Harzbecker Straße, Heidrechweg, Hochheckweg, Jülicher Straße 2 und 3, Kleinepaasweg, Kusenweg, Langenfeldweg, Lounweg, Müllemer Schulweg, Müllemer Straße, Nettepark, Paula-Thyssen-Weg, Schapsdyck, Scharenbergweg, Tommweg, Vorster Straße, Wachtendonker Straße 31 und 31a


    Wahlbezirk 12 – Wankum Südwest
    Alter Venloer Weg, Am Heidesee, Bröhlstraße, Bucherweg, Grefrather Straße 1-42, 44, 46, 48, 50, 52, 54, 56, 58, 60, 62, 64, 66, 68, Heideweg, Hötenweg, Irmgardispfad, Jägerweg, Jülicher Straße 1, Koopmannskamp, Lampesweg, Lerchenweg, Markolfsweg, Rottenweg, Schalkhövelsweg, Schenkstraße, Schievewallweg, Westerheckweg


    Wahlbezirk 13 – Wankum Nordwest
    Am Sportplatz, Am Treppchen, An der Bleiche, Auf dem Westkamp, Hamesweg, Hubertusstraße, Langdorfer Straße 50 – 60A, Naesbrockweg, Schulhof, Speestraße, Tömperweg, Venloer Straße, von-Ruys-Straße


    Wahlbezirk 14 – Wankum Nordost
    An der Kleinbahn, Auf dem Schelberg, Bongersweg, Bröckerdyck, Emilie-von-Loe-Straße, Gansmaldtstraße, Hermann-Josef-Lingen-Straße, Langdorfer Straße 1 – 22, Roulesweg, Straelener Straße, Wachtendonker Straße 1 – 30A

  • traurige Nachricht

    traurige Nachricht

    Für uns alle unfassbar und leider viel zu früh verstarb gestern unser Ratsmitglied, Vereinsvorsitzender und guter Freund Horst Kremer-Merseburg.

    Obwohl er schwer erkrankt war, hatte er lange Zeit die Hoffnung, wieder politisch mitarbeiten zu können. Seine positive Art und fachliche Kompetenz wird uns sehr fehlen.

    Wir werden ihn immer in Erinnerung behalten.

    Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.

  • BBSI Ausschuss lehnt Bezahlkarte ab

    Ausschuss lehnt Bezahlkarte ab – WBV setzt Fokus auf soziale Fragen

    Wachtendonk – In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bürger, Bildung, Soziales und Integration standen zwei Themen im Zentrum intensiver Diskussionen: die geplante Einführung einer Bezahlkarte für Geflüchtete und der Umgang mit Obdachlosigkeit in der Gemeinde. Während viele andere Tagesordnungspunkte zügig behandelt wurden, zeigte sich hier, wie viel Sprengkraft soziale Fragen in der Kommunalpolitik haben können.

    Antrag des WBV bringt Thema erst in den Ausschuss

    Besonders umstritten war der Vorschlag zur Einführung einer Bezahlkarte für Geflüchtete. Die Verwaltung hatte eine entsprechende Einführung empfohlen – mit Verweis auf eine Absprache der Bürgermeister im Kreis Kleve. Fachbereichsleiter Rauch hingegen äußerte Bedenken: Der zusätzliche Verwaltungsaufwand sei kaum abzusehen.

    Der Wachtendonker Bürgerverein (WBV) brachte einen Antrag ein, die Einführung abzulehnen. Aus Sicht des WBV sei die Karte vor allem diskriminierend und schränke Selbstbestimmungsrechte massiv ein. Dass das Thema überhaupt auf die Tagesordnung kam, war dem Antrag des WBV zu verdanken – andernfalls wäre die Karte eingeführt worden.

    Die CDU hatte zwar ihrerseits einen Antrag auf Einführung gestellt, dieser erwies sich jedoch als formal unnötig. In der Diskussion wurden von allen Fraktionen Zweifel laut: Die Grünen sahen Probleme bei Arztbesuchen und kritisierten, dass Geflüchtete bei Überweisungen persönliche Informationen offenlegen und Gemeindemitarbeitende darüber entscheiden müssten. Die SPD wies darauf hin, dass mit der Karte z. B. kein Deutschlandticket per Lastschrift bezahlt werden könne. Auch die WWG äußerte Skepsis, ob durch die Karte Geldtransfers ins Ausland tatsächlich verhindert würden.

    Am Ende der hitzigen Debatte forderte die CDU den WBV auf, seinen Antrag zurückzuziehen – was dieser nach kurzer Beratung ablehnte. Die anschließende Abstimmung brachte ein klares Ergebnis: Die Einführung der Bezahlkarte wurde abgelehnt. Der Beschluss des Ausschusses ist eine Empfehlung an den Rat, der das Thema abschließend entscheiden muss.

    Umgang mit Wohnungslosigkeit: Mehr Beratung, aber Caritas-Angebot entfällt

    Auch beim Thema Obdachlosigkeit entwickelte sich eine intensive Diskussion. In der Gemeinde seien rund 160 Personen betroffen – teils Geflüchtete mit unsicherem Aufenthaltsstatus, teils Menschen, denen Wohnungslosigkeit droht. Bisher kümmert sich eine halbe Stelle in der Gemeindeverwaltung um deren Beratung, unterstützt durch ein eher passives Angebot der Caritas.

    Die Verwaltung schlug vor, die interne Stelle einer Sozialarbeiterin auf Vollzeit aufzustocken und im Gegenzug den Vertrag mit der Caritas zu kündigen. Die betreffende Mitarbeiterin habe bereits jetzt gute Beratungsergebnisse vorzuweisen, auch weil sie wertvolle Sprachkenntnisse vorweist, und wolle künftig auch aktiv Betroffene aufsuchen. Die Maßnahme würde zugleich rund 22.000 Euro einsparen.

    Die Grünen äußerten Bedenken gegen die vollständige Kündigung der Caritas und verwiesen auf mögliche Vertretungsprobleme und den Fachkräftemangel. Zwischenzeitlich wurde sogar von Grünen und WBV ein weitergehender Antrag eingebracht, das eingesparte Geld in ein reduziertes Caritas-Angebot zu investieren – dieser wurde jedoch abgelehnt.

    Die CDU sprach sich nach viel Kritik, deutlich für die Verwaltungsvariante aus. Angesichts kürzlich erhöhter Steuern sei es schwer vermittelbar, auf ein kostengünstigeres und aktiveres Modell zu verzichten. Trotz umfangreicher Vorlagen musste Fachbereichsleiter Rauch viel erläutern – der Vorschlag wurde letztlich jedoch angenommen.

    Weitere Themen sachlich behandelt

    Neben den beiden Debattenthemen verlief der übrige Teil der Sitzung ruhig. Die Raumsituation an den Grundschulen soll in einer Machbarkeitsstudie geklärt werden. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten – Schulen, OGS, Agentur, Architekturbüro – wird positiv bewertet. Ziel ist es, die Ergebnisse rechtzeitig in die Haushaltsplanung 2026 einzubeziehen.

    Auch die Umfrage zur Anschaffung eines Seecontainers für die Jugendarbeit, der Bericht der Spielplatzkommission und die geplante zentrale Veröffentlichung von Ferienbetreuungsangeboten wurden ohne große Diskussion zur Kenntnis genommen.